-
20.03.2019
- → Inland
Warnstreik bei Computer-Bild
Hamburg. Ärger im Hause Axel Springer: Verdi und der Deutsche Journalistenverband (DJV) haben die Beschäftigten von Computer-Bild zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. Nach bislang nur mehrstündigen Warnstreiks wolle man den Druck auf die Verlagsleitung zur Durchsetzung eines Entgelttarifvertrags bei Computer-Bild erhöhen, berichtete das Onlineportal Meedia am Dienstag.
Bereits am gestrigen Dienstag sind Mitarbeiter der Zeitschrift im Rahmen eines Warnstreiks unter anderem durch die Hamburger Hafencity gezogen. Der Verlag »hat auch nach dem letzten Warnstreik im Dezember kein verbessertes Angebot vorgelegt«, kritisierten die Verhandlungsführer Stefan Endter (DJV) und Martin Dieckmann (Verdi). »Der Konzernvorstand verharrt in reiner Verweigerungshaltung.« (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!