Zum Inhalt der Seite

US-Konsulat für Palästinenser geschlossen

Washington. Fast zehn Monate nach dem Umzug der US-Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem haben die USA am Montag ihr Generalkonsulat für die Palästinenser in Jerusalem geschlossen. Das für palästinensische Angelegenheiten zuständige Konsulat werde in die neue US-Botschaft eingegliedert, wie das Außenministerium am Sonntag abend (Ortszeit) in Washington mitteilte. Außenminister Michael Pompeo betonte zwar, dass es darum gehe, diplomatische Aktivitäten effektiver zu organisieren, PLO-Chefunterhändler Saeb Erekat reagierte jedoch empört. Die Maßnahme entspringe dem Streben der US-Regierung, die Fundamente der früheren Nahostpolitik zu zerstören und Israel für seine »Verbrechen« zu belohnen. In einer Stellungnahme der Hamas hieß es, dass der Schritt darauf abziele, »die Idee eines unabhängigen palästinensischen Staates zu vernichten«. (AFP/dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2019, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!