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Sudan: Proteste trotz Ausnahmezustand

Khartum. Im Sudan haben Einsatzkräfte am Sonntag erneut Protestzüge in mehreren Städten des Landes mit Gewalt aufgelöst, die sich trotz des von Präsident Omar Al-Baschir am Freitag ausgerufenen Ausnahmezustands formiert hatten. Einsatzkräfte hätten laut Zeugen Tränengas auf Hunderte von Demonstranten in der Hauptstadt Khartum abgefeuert, als Baschir die neuen Beamten vereidigte, nachdem er am Freitag seine Regierung aufgelöst hatte. Als neuen Premierminister hatte er am Sonnabend Mohammed Tahir Ayala ernannt, der als potentieller Nachfolger Baschirs gehandelt wird. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2019, Seite 7, Ausland

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