-
26.02.2019
- → Inland
Neuregelung der Maklergebühr
Berlin. Käufer von Häusern oder Wohnungen sparen durch eine geplante Neuregelung der Maklergebühren nach Einschätzung des Justizministeriums bis zu drei Milliarden Euro. Zugleich müssen die Makler mit jährlichen Umsatzeinbrüchen von 660 bis 750 Millionen Euro rechnen. Das geht aus dem Gesetzentwurf des Ministeriums hervor, der nun in der Bundesregierung diskutiert wird. Justizministerin Katarina Barley (SPD) will laut Süddeutsche Zeitung (Montagausgabe) durchsetzen, dass künftig derjenige den Makler bezahlt, der ihn beauftragt – also in vielen Fällen der Verkäufer. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!