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Südafrika: Neue Vorwürfe gegen Zuma

Johannesburg. Der ehemalige südafrikanische Präsident Jacob Zuma ist am Montag vor einem Untersuchungsausschuss beschuldigt worden, Bestechungsgelder angenommen zu haben, wie die französische Tageszeitung Le Monde (online) am Dienstag berichtete. Vor der Zondo-Kommission, die seit August die Skandale der Zuma-Ära (2009–2018) untersucht, sagte der ehemalige Vizechef des Sicherheitsunternehmens Bosasa, Gavin Watson, dass seine Firma monatlich 300.000 Rand (ca. 1.900 Euro) an die Jacob-Zuma-Stiftung gezahlt habe. Mit diesen Zahlungen sei versucht worden, eine polizeiliche Untersuchung gegen das Unternehmen einzustellen, das im Verdacht stand, mit illegalen Methoden öffentliche Aufträge zu gewinnen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2019, Seite 6, Ausland

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