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EU bittet Mastercard zur Kasse

Brüssel. Die EU-Kommission hat gegen den US-Kreditkartenkonzern Mastercard eine Strafe in Höhe von 570 Millionen Euro verhängt. Sie begründete das am Dienstag mit überhöhten Gebühren. Es geht dabei um das »Interbankenentgelt«. Wenn Verbraucher eine Kreditkarte verwenden, zahlt die Händlerbank der Bank des Karteninhabers dieses Entgelt. Die Händlerbank kann es auf den Einzelhändler übertragen, der es in den Endpreis einfließen lässt. Die Kosten können so auf alle Verbraucher abgewälzt werden, auch auf die, die nicht mit Kreditkarte einkaufen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.01.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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