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Plagiat in Behörde bei Glyphosat-Bewertung

Strasbourg. Im EU-Parlament ist starke Kritik an der Rolle des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bei der erneuerten Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat lautgeworden. Mehrere Abgeordnete warfen der Behörde am Dienstag vor, sie habe in ihrem Bericht wesentliche Angaben von Herstellern wörtlich übernommen. Sie stützen sich dabei auf eine Untersuchung des Wiener Plagiatsforschers Stefan Weber und des Biochemikers Helmut Burtscher-Schaden. Das BfR habe ganze Passagen aus einem Antrag des Herstellers Monsanto für die Neuzulassung von Glyphosat »wortwörtlich abgeschrieben« und als eigene Feststellung ausgegeben, erläuterte Weber am Dienstag vor Journalisten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2019, Seite 2, Inland

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