-
10.01.2019
- → Ausland
Verstöße gegen Waffenruhe in Jemen
Sanaa. Mehr als drei Wochen nach Unterzeichnung einer Waffenruhe im Jemen werfen sich die Kriegsparteien gegenseitig den Bruch der Feuerpause vor. Die Ansarollah-Miliz erklärte, die von Saudi-Arabien angeführte Kriegskoalition habe einen Ort mit Mörsergranaten beschossen, wie die Nachrichtenagentur Saba am Mittwoch meldete. Die international anerkannte, aber im Land selbst nicht legitimierte »jemenitische Regierung« hielt den Aufständischen vor, bei mehr als 400 Verstößen seien 33 Zivilisten getötet worden. Aus UN-Kreisen hieß es, trotz Verstößen halte die Waffenruhe nach Einschätzung der Vereinten Nationen.(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!