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Seenotretter auf Suche nach sicherem Hafen

Rom. Die deutsche Hilfsorganisation »Sea-Eye« hat 17 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet. Sie seien am Sonnabend in internationalen Gewässern vor Libyen aufgenommen worden, hieß es in einer Mitteilung am Sonntag. Nun sei das Forschungsschiff »Professor ­Albrecht Penck« unter deutscher Flagge auf der Suche nach einem sicheren Hafen. Zudem ist seit mehreren Tagen die unter niederländischer Flagge fahrende »Sea-Watch 3« mit mehr als 30 geretteten Migranten auf dem Mittelmeer unterwegs. Via Twitter forderte die zuständige deutsche Hilfsorganisation »Sea-Watch« die Bundesregierung auf, »Verantwortung zu übernehmen«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2018, Seite 2, Ausland

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