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Bahn legt immer mehr Strecken still

Berlin. Die Deutsche Bahn hat seit der »Bahnreform« 1994 bundesweit mehr als 5.400 Kilometer ihres Streckennetzes stillgelegt. Der bundeseigene Konzern habe damit in den vergangenen 25 Jahren etwa 16 Prozent seines Netzes aufgegeben. Das geht aus einer Antwort von Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann auf eine Anfrage der Grünen hervor, über die die Süddeutsche Zeitung (Sonnabendausgabe) berichtete.

Die Bahn begründete die Stilllegung von Strecken mit dem Fehlen von Fahrgästen oder Gütertransporten. Zudem wies der Konzern darauf hin, dass das Eisenbahnbundesamt das Aus für eine Trasse nur genehmige, wenn kein anderer Wettbewerber für den Weiterbetrieb der Strecke bereitstehe. Grünen-Chefin Annalena Baerbock forderte, die Bahn müsse wieder stärker in ihr Kerngeschäft investieren: den günstigen und verlässlichen Personenverkehr. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2018, Seite 1, Inland

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