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Nach Anschlag: Ägyptens Polizei tötet 40 Verdächtige

Kairo. Die ägyptische Polizei hat bei mehreren Razzien gegen mutmaßliche Terroristen am Wochenende 40 Menschen getötet. Die Verdächtigen seien in abgestimmten Einsätzen »in drei Terroristenverstecken« in Gizeh und im Norden der Sinaihalbinsel getötet worden, teilte das Innenministerium am Samstag mit. Es sei zu Schusswechseln gekommen. Die Aktion erfolgte nur einen Tag nach einem tödlichen Anschlag auf einen Bus mit vietnamesischen Touristen. Dabei starben nahe den Pyramiden vier Menschen. Wie das Innenministerium mitteilte, hätten die Verdächtigen eine Serie von Anschlägen auf staatliche Institutionen, Tourismuseinrichtungen und Kirchen geplant. In den Verstecken seien große Mengen an Munition, Waffen und selbstgebauten Sprengsätzen gefunden worden. Ob die Aktion mit dem Anschlag zusammenhing, teilte das Ministerium nicht mit. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2018, Seite 1, Ausland

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