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UNICEF: Mehr Hilfe für Kinder in Konflikten

New York. Kinder sind im zu Ende gehenden Jahr nach Einschätzung des UN-Kinderhilfswerks UNICEF nicht ausreichend vor Konflikten geschützt worden. »Kinder in Konfliktgebieten rund um die Welt mussten in den vergangenen zwölf Monaten weiter extreme Gewalt erleiden, und die Welt hat sie weiter im Stich gelassen«, sagte UNICEF-Nothilfedirektor Manuel Fontaine am Freitag in New York laut Mitteilung. »Es muss viel mehr getan werden, um Kinder zu schützen und zu unterstützen.« Unter anderem in Krisengebieten wie Syrien, dem Jemen und der DR Kongo, Nigeria, Südsudan und Myanmar seien Vergewaltigung, Zwangshochzeiten und Entführungen von Kindern an der Tagesordnung. In Afghanistan seien beispielsweise alleine in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 etwa 5.000 Kinder getötet oder verstümmelt worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2018, Seite 1, Ausland

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