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Salvini: Italien gibt gegenüber EU nicht nach

Rom. Im Haushaltsstreit mit der EU-Kommission will die italienische Regierung nicht einknicken und stellt zugleich das Brüsseler Regelwerk in Frage. Vizeregierungschef Matteo Salvini (Foto) zeigte sich am Mittwoch von der Zurückweisung des Etatentwurfs durch die EU-Kommission unbeeindruckt: Die Brüsseler Behörde könne so viele Briefe schicken, wie sie wolle, aber »Italiener stehen an erster Stelle«, sagte der Lega-Chef dem Sender RTL. Das Land wolle sich nicht mehr länger »dämlichen Regeln« unterwerfen.

Zugleich bekräftigte Salvini, dass Italien weder die Euro-Zone noch die EU verlassen wolle. Die EU-Kommission hatte der Regierung in Rom am Dienstag eine Frist von drei Wochen eingeräumt, um ihre Haushaltspläne zu ändern. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.10.2018, Seite 1, Inland

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