Zum Inhalt der Seite

Reiseauftrag für Minister Altmeier

Berlin/Ankara. Vor der Türkei-Reise von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in der kommenden Woche mahnen Unternehmen, die Spannungen zwischen den Ländern nicht auszublenden. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, sagte, der Besuch des Politikers am Donnerstag und Freitag sei ein guter Anlass, heikle Themen zu besprechen.

Die deutsche und die türkische Wirtschaft sind verhältnismäßig stark verflochten. Im August waren die Exporte der Bundesrepublik dorthin allerdings erheblich eingebrochen – auch wegen der Krise in der Türkei. Die hatte sich an dem Konflikt von Präsident Recep Tayyip Erdogan mit der dortigen Zentralbank entzündet. Die Notenbank erhöht wegen der starken Teuerung die Zinsen, der Präsident versuchte vergeblich, das zu verhindern. Vor allem der Verfall des Außenwertes der Lira und die hohe Inflation machen in Verbindung mit einer enormen Auslandsverschuldung der türkischen Wirtschaft zu schaffen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!