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Kamerun: Unruhen bei Präsidentschaftswahlen

Jaunde. Von vereinzelten Unruhen begleitet, haben die Bürger Kameruns einen neuen Präsidenten gewählt. In dem größeren französischsprachigen Teil des Landes verlief die Abstimmung am Sonntag zumeist problemlos. In der Hauptstadt Jaunde etwa gaben die Bürger in vielen Wahllokalen ihre Stimme ab, wie ein dpa-Reporter berichtete. Allerdings kam es im englischsprachigen Landesteil zu Unruhen. In Bamenda und Orten im Südwesten beschossen sich Militärs und Unabhängigkeitsbefürworter. Der seit fast 36 Jahren amtierende Staatschef Paul Biya strebt bei der Wahl eine weitere Amtszeit an, ein Sieg ist dem 85jährigen so gut wie sicher. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2018, Seite 7, Ausland

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