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08.09.2018
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Schlechte Zahlen für deutsche Wirtschaft
Berlin. Die deutsche Industrie ist mit sinkenden Exporten, einer schrumpfenden Produktion und schwindenden Aufträgen in die zweite Jahreshälfte gestartet. Die Ausfuhren fielen im Juli um 0,9 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Die Importe legten hingegen um 2,8 Prozent zu. Das war nicht nur der vierte Anstieg in Folge, sondern zugleich der größte seit fast vier Jahren. Insgesamt wurden Waren im Wert von 94,5 Milliarden Euro importiert – so viel wie noch nie in einem Monat. Die Industrie stellte im Juli 1,9 Prozent weniger her als im Vormonat. Die gesamte Produktion – zu der auch noch Bau und Versorger gehören – schrumpfte um 1,1 Prozent. (Reuters/jW)
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