Zum Inhalt der Seite

EU fordert Rom zum Kürzen auf

Wien. Die EU erwartet von der Regierung Italiens, sich an die europäischen Haushaltsregeln zu halten. Rom müsse sein Budgetdefizit verringern, sagte Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici am Freitag beim Treffen der EU-Finanzminister in Wien. Er wolle sich »nicht zu Provokationen« äußern, sondern werde auf »Fakten« reagieren, wenn der italienische Etat 2019 vorliege. Die EU-Staaten müssen ihre Haushaltspläne bis zum 15. Oktober in Brüssel einreichen. Diese werden dann von der EU-Kommission geprüft.

Die Minister diskutierten dazu am Freitag über finanzielle Absicherungen (»Backstop«) für den Fall von Bankenkrisen. Als letztes Mittel könnten damit Institute mit staatlichem Geld abgewickelt werden, wenn ein Fonds der Bankenbranche nicht ausreicht. Überlegt wird, den Backstop beim »Euro-Rettungsfonds« ESM anzusiedeln. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2018, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!