-
27.08.2018
- → Inland
BAMF: 165 grobe Fehler in Bremer Außenstelle
Berlin. Die Überprüfung von Asylverfahren der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat einem Medienbericht zufolge nur wenige grobe Verstöße ergeben. Von 18.315 positiven Bescheiden, die das Bremer Amt seit 2000 erlassen habe, hätten BAMF-Prüfer in nur 165 Fällen ein »grobes Hinwegsetzen über Vorgaben«, also beispielsweise eine unterlassene Sicherheitsüberprüfung, festgestellt. Das berichtete Bild am Sonntag unter Berufung auf den bislang vertraulichen Abschlussbericht. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums bestätigte am Sonntag, das BAMF habe die Überprüfung von Fällen in der Außenstelle Bremen abgeschlossen. Diese war im Frühjahr in die Kritik geraten, weil dort möglicherweise unrechtmäßig Asylbescheide positiv entschieden worden waren. Die Rede war von rund 1.200 Fällen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!