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Afghanistan

330 Tote nach Kämpfen um Ghasni

Kabul. Nach vier Tagen schwerer Gefechte zwischen afghanischen Regierungstruppen und aufständischen Taliban um die östliche Provinzhauptstadt Ghasni ist die Zahl der Toten auf rund 330 gestiegen. 100 Einsatzkräfte, 194 Islamisten und 30 Zivilisten seien getötet worden, bilanzierte Verteidigungsminister Tarik Schah Bahrami am Montag. Das Militär rücke nun aus vier Richtungen auf die Stadt vor, um sie von den verbliebenen Taliban-Kämpfern zu befreien, erklärte er. Am Mittag habe man die Kontrolle über fast alle Teile der Stadt zurückerlangt. Dem widersprach Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid. »Das ist völlig falsch, wir halten unsere Positionen nicht nur, sondern üben zusätzlich Druck auf die Regierungssoldaten im Zentrum der Stadt aus«, so Mudschahid.

Die Taliban hatten Ghasni an der wichtigen Verbindungsstraße zwischen den Metropolen Kabul und Kandahar in der Nacht zum vergangenen Freitag angegriffen. (dpa/Xinhua/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2018, Seite 1, Inland

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