Zum Inhalt der Seite
WM

Bierhoff »erbärmlich«

München. Der ehemalige türkische Nationalspieler Erdal Keser findet die Vorwürfe von Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff gegen Mesut Özil »erbärmlich«. Der frühere Spieler von Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul sagte Sport 1, man könne einen Spieler im nachhinein nicht dem Volk so zum Fraß vorwerfen, das sei einfach unter der Gürtellinie. Auch Özils Vater und Exmanager Mustafa nannte Bierhoffs Aussage, wonach das DFB-Team bei der WM in Russland vielleicht besser auf Özil verzichtet hätte, in Bild am Sonntag einen »schlechten Witz« und »eine Frechheit«. Sie diene »nur dazu, die eigene Haut zu retten«. Allerdings empfahl er seinem schweigsamen Sohn den Rücktritt: »Wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich sagen: Schönen Dank, aber das war es!« (sid/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2018, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!