Zum Inhalt der Seite

In Bundeswehr soll ­gedacht werden

Hamburg. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat eine erste sogenannte Denkfabrik der Bundeswehr eröffnet. Das »German Institute for Defence and Strategic Studies« (GIDS) wurde von ihr am Sonnabend bei einem Festakt auf dem Gelände der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg eingeweiht. Das Institut solle auch die Bundesregierung künftig beraten, hieß es. Aktuelle Entwicklungen und Krisen erforderten die Fähigkeit, strategisch zu denken, so von der Leyen. Als Herausforderungen nannte sie Dynamiken im transatlantischen Verhältnis, Konflikte an Europas Grenzen, aber auch den Klimawandel und Armut. Hier solle das GIDS künftig langfristige Lösungen erarbeiten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2018, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!