Zum Inhalt der Seite

Anschlag auf Lagerhaus mit Stimmzetteln im Irak

Kirkuk. Im nordirakischen Kirkuk zündete am Sonntag ein Selbstmordattentäter in der Nähe eines Lagerhauses, in dem Stimmzettel von Iraks Parlamentswahl von Mitte Mai aufbewahrt wurden, eine Bombe. Dabei seien neun Polizisten, sechs Mitglieder einer Antiterroreinheit und vier Zivilisten verletzt worden, verlautete aus Sicherheitskreisen. Die Stimmzettel seien aber nicht beschädigt worden, erklärte der Gouverneur von Kirkuk, Rakan Al-Dschuburi. Iraks Oberstes Bundesgericht hatte vor anderthalb Wochen angeordnet, dass sämtliche elf Millionen Stimmzettel neu ausgezählt werden, einschließlich der Stimmzettel der Auslandswähler, der Vertriebenen und der Einsatzkräfte. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2018, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!