26.06.2018
Weder frei noch fair
Wahlen in der Türkei. Gastkommentar
Von Andrej Hunko
Trotz starker Performance der Opposition konnte sich Erdogan die Präsidentschaft sichern. Eigentlich hätten die Wahlen erst 2019 stattfinden sollen, wurden aber aufgrund düsterer Wirtschaftsaussichten mehr als ein Jahr vorgezogen. Gegenüber der letzten Parlamentswahl im November 2015 hat seine regierende AKP fast 2,5 Millionen Stimmen verloren, während die linkskurdische HDP mit 11,7 Prozent knapp 700.000 Stimmen zulegen konnte. All dies fand unter Bedingungen statt...
Artikel-Länge: 2905 Zeichen


