26.06.2018
Fuchsforschung
Von Helmut Höge
Als der Verhaltensforscher Günter Tembrock ab 1948 im Berliner Naturkundemuseum sein Institut für Tierpsychologie aufbaute, das erste in Deutschland, gab es dort ein »Fuchszimmer« und ein Fuchsgehege. Die Nachbarn beschwerten sich über den Lärm, den die Tiere vor allem nachts machten. Aber für Tembrock, den Chorsänger und »Freund der Füchse«, war das Musik: Bei seinen Untersuchungen des Sozialverhaltens unterschied er 40 Fuchslaute. In Tembrocks Büro hing ein von ih...
Artikel-Länge: 4404 Zeichen


