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EU verlängert Sanktionen gegen Syrien

Brüssel. Die Europäische Union hat ihre Sanktionen gegen Syrien um ein weiteres Jahr verlängert. Die Strafmaßnahmen blieben bis zum 1. Juni 2019 in Kraft, beschloss der EU-Ministerrat am Montag in Brüssel. Zu den Sanktionen gehören unter anderem ein Erdölembargo, Beschränkungen für Investitionen und das Einfrieren von Guthaben der syrischen Zentralbank in der EU. Darüber hinaus ist unter anderem auch der Export von Geräten zur Überwachung des Telefon- und Internetverkehrs untersagt.

Ebenfalls am Montag hat Syrien turnusmäßig den Vorsitz der unter dem Dach der Vereinten Nationen in Genf tagenden Abrüstungskonferenz übernommen. Westliche Länder kritisierten, dass es für sie nur schwer zu ertragen sei, wenn ein Land die Präsidentschaft übernimmt, dessen Regierung im Verdacht stünde, Giftgas gegen die Bevölkerung eingesetzt zu haben. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.05.2018, Seite 1, Ausland

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