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Rücktritt

Regierungskrise in Norwegen

Oslo. In Norwegen ist Justizministerin Sylvi Listhaug zurückgetreten und so einem Misstrauensvotum aus dem Weg gegangen, das die bürgerliche Regierung hätte zu Fall bringen können. Die Politikerin der rechtspopulistischen Fortschrittspartei kündigte ihren Schritt am Dienstag morgen auf Facebook an. Sie könne nicht zulassen, dass ihre Partei Macht verliere, schrieb sie, und betonte, das sei ihre eigene Entscheidung gewesen.

Die Opposition hatte Listhaug mit einem Misstrauensvotum stürzen wollen, weil sie der sozialdemokratischen Arbeiterpartei auf Facebook vorgeworfen hatte, die Rechte von Terroristen wichtiger zu nehmen als die Sicherheit des Landes. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2018, Seite 2, Ausland

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