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Opposition warnt vor Cyberwettrüsten

Berlin. Erwägungen der Bundesregierung, Cyberattacken mit Gegenangriffen zu beantworten, sind bei der Opposition auf scharfe Kritik gestoßen. Der politische Einstand des Kanzleramtschefs Helge Braun (CDU) zu diesem Thema lasse aus Sicht des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, Konstantin von Notz, Schlimmes befürchten. Das Kanzleramt solle in kein »cyberpolitisches Wettrüsten« einsteigen, so von Notz. Braun hatte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Montagausgabe) gesagt, die Bundesregierung prüfe die Möglichkeit von Cybergegenattacken. Nach geltendem Recht würden sich die federführenden Behörden damit strafbar machen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2018, Seite 2, Inland

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