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Ost-Ghuta

Syrien: Dschihadisten brechen Feuerpause

Damaskus. Trotz einer von Russland verkündeten fünfstündigen Feuerpause für die östlichen Vororte der syrischen Hauptstadt Damaskus konnten am Dienstag keine Hilfstransporte das Gebiet der Ostghuta erreichen. »Die Lage ist eindeutig nicht so, dass Konvois hinein können und medizinische Evakuierungen möglich sind«, erklärte Jens Laerke vom UN-Koordinierungsbüro für humanitäre Hilfen. Es gebe Berichte über anhaltende Kämpfe, sagte er in Genf. Russland machte die Dschihadisten dafür verantwortlich. Sie sabotierten den sicheren Korridor und hielten Zivilisten als Geiseln, erklärte das Präsidialamt in Moskau. Auch die syrische Nachrichtenagentur SANA meldete, Kämpfer der Nusra-Front hätten den vorgesehenen Korridor mit Granaten beschossen, um Zivilisten ein Verlassen des Kampfgebiets unmöglich zu machen. (Reuters/SANA/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2018, Seite 1, Ausland

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