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Wohlfahrtsverband übt Kritik an Essener Tafel

Wuppertal/Erfurt. Mit ihrer Entscheidung, abgesehen von den bisherigen Gästen vorerst keine weiteren Migranten neu aufzunehmen (siehe jW vom 23.2.), gebe die Essener Tafel nach Ansicht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten, sagte der Landesgeschäftsführer in Nordrhein-Westfalen, Christian Woltering, am Freitag der Deutschen Presseagentur (dpa). Der Landesverband der Thüringer Tafeln reagierte mit Unverständnis. »Wir sind für alle Bedürftigen da, egal welche Hautfarbe oder Nationalität sie haben«, sagte der Landesvorsitzende Nico Schäfer am Freitag der dpa. In Thüringen gebe es lediglich neutrale Wartelisten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2018, Seite 4, Inland

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