-
14.02.2018
- → Ausland
Attentäter bekennt sich schuldig
Stockholm. Zum Auftakt des Prozesses um einen Terroranschlag in Stockholm hat der angeklagte Dschihadist ein Geständnis abgelegt. Der Anwalt des aus Usbekistan stammenden Rachmat Akilow sagte am Dienstag, sein Mandant sei im April 2017 mit einem Lkw in eine Einkaufsstraße gerast. »Er hat fünf Menschen getötet und zehn Menschen verletzt.« Mit dem Anschlag habe Akilow Angst verbreiten und Schweden dazu bringen wollen, seine Beteiligung am internationalen Militäreinsatz gegen die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) zu beenden. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!