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IG Metall hat weiter ein Ostproblem

Stuttgart/Berlin. Mit einer Einigung in den Nachtstunden zum Dienstag im Südwesten ist der Tarifkonflikt in der Metallindustrie beendet. Im Osten indes bleibt ein Kernproblem ungelöst. Die »Arbeitgeber« lehnen weiterhin eine Angleichung der Arbeitszeit von derzeit 38 auf 35 Stunden wie im Westen ab. »Der Osten braucht diesen Wettbewerbsvorteil weiterhin«, sagte Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger am Dienstag nach dem Pilotabschluss von Stuttgart.

Die IG Metall beharrt hingegen auf einer belastbaren Verhandlungsverpflichtung zum Arbeitszeitthema. Diese müsse nun in den regionalen Übernahmeverhandlungen erreicht werden, sagte der Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen, Oliver Höbel. Einen großen Streik, um dies zu erzwingen, hatte die IG Metall im Osten 2003 u. a. auf Drängen wichtiger westlicher Betriebsratschefs der Automobilbranche abgebrochen. (dpa/jW)

Siehe auch Seiten 2, 5 und 8

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2018, Seite 1, Ausland

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