Zum Inhalt der Seite

Leihwagenbranche vor Fusion

München. Der Autovermieter Sixt verkaufte am Montag seinen 50prozentigen Anteil am Münchner Carsharer Drive Now an BMW. Der Autohersteller, der bereits die andere Hälfte des Unternehmens besitzt, blättert für seinen Einkauf 209 Millionen Euro hin. Gibt die Aufsichtsbehörde, wie es im April oder spätestens im Juni erwartet wird, ihr O. K. für den Kauf, steht einer Zusammenlegung der Carsharing-Angebote von BMW und Daimler nichts mehr im Weg. Mit der Fusion wird nun im ersten Halbjahr gerechnet. BMW-Digitalvorstand Peter Schwarzenbauer zur Strategie seines Unternehmens: »Bis 2025 wollen wir 100 Millionen Kunden für unsere Premium-Mobilitätsangebote begeistern. Mit Drive Now als hundertprozentiger Tochter haben wir alle Optionen für eine strategische Weiterentwicklung unserer Services in der Hand.« (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2018, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!