-
26.01.2018
- → Feuilleton
Zhong Zhong und Hua Hua
Mehr als 21 Jahre nach der Geburt des Klonschafs Dolly haben chinesische Forscher erstmals mit derselben Methode zwei Affen geklont. Die mehrere Wochen alten Javaneraffen Zhong Zhong und Hua Hua seien gesund und entwickelten sich normal, berichtet das Team um Sun Qiang von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Shanghai. Obwohl diese Technik bei über 20 Tierarten wie Kühen, Schweinen und Hunden gelang, waren Forscher damit bislang an Affen gescheitert.
»Das Parlament muss ein Gesetz und betreffende Regeln entwerfen«, schrieb Wang Yue von der Universität Peking in China Daily. Der Koautor des Artikels, Pu Muming von der Akademie der Wissenschaften, betonte, der Zweck der Forschung sei nicht, Menschen zu klonen. Mit dem Durchbruch würden aber »die technischen Hürden für das Klonen von Menschen ausgeräumt«. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!