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19.01.2018
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Iranische Zentralbank verklagt Deutsche Börse
Frankfurt am Main. Die iranische Zentralbank hat eine Milliardenklage gegen die Deutsche-Börse-Tochter Clearstream aus Luxemburg eingereicht. Wie die Deutsche Börse am Donnerstag mitteilte, fordert die Behörde in Teheran die Herausgabe von Vermögenswerten in Höhe von 4,9 Milliarden Dollar (vier Milliarden Euro) zuzüglich Zinsen. Hintergrund der Klage ist ein seit Jahren schwelender Rechtsstreit. 2013 hatte ein US-Gericht angeordnet, dass rund 1.000 US-Kläger vom Iran entschädigt werden müssen – darunter auch die Familien von 214 Soldaten, die im Jahr 1983 bei einem Doppelanschlag in der libanesischen Hauptstadt Beirut getötet wurden. (AFP/jW)
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