-
16.01.2018
- → Inland
5,5 Millionen Geldbuße für »Rügenwalder«
Düsseldorf. In einem Verfahren um das sogenannte Wurstkartell hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf gegen den Hersteller »Rügenwalder« und zwei Verantwortliche des Unternehmens Geldbußen von insgesamt gut 5,5 Millionen Euro verhängt. Laut Kartellsenat hatte das Unternehmen zwischen 2006 und 2009 mit anderen Firmen der Branche verbotene Preisabsprachen getroffen, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Das Urteil wurde demnach bereits am Freitag gefällt. Das Bundeskartellamt hatte schon zwischen November 2013 und Juli 2014 insgesamt Geldbußen in Höhe von 338 Millionen Euro gegen 22 Wursthersteller und 33 Verantwortliche verhängt.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!