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Bundestagswahl kostete 92 Millionen Euro

Berlin. Die Organisation der Bundestagswahl Ende September hat 92 Millionen Euro gekostet. Dies sei eine »gewisse Steigerung« im Vergleich zu der von 2013, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin. Als Gründe nannte er gewachsene Kosten für das Versenden von Briefwahlunterlagen durch Portoerhöhungen sowie ein heraufgesetztes Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer. Von den 92 Millionen Euro seien 84 Millionen Euro an die Länder gegangen. Der neue Bundestag war am 24. September gewählt worden. Der Sprecher nannte die Zahl auf die Frage einer nicht näher genannten Person, wie teuer Neuwahlen wären, falls keine Regierungsbildung möglich ist und deshalb erneut abgestimmt werden müsste. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2017, Seite 5, Inland

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