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»Bataclan«-Spur führt nach NRW

Karlsruhe. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu den Anschlägen am 13. November 2015 in Paris, u. a. auf das »Bataclan«, bei denen 130 Menschen starben, führt eine Spur nach Nordrhein-Westfalen. Das berichtete Die Welt am Montag. Demnach hätten Recherchen in Ermittlungsakten aus Frankreich, Belgien und Österreich dies ergeben. Es standen »gleich mehrere Terrorverdächtige, die nach den Paris-Attentaten in Salzburg und Brüssel festgenommen worden waren, offenbar mit einer Person in Deutschland in Kontakt«, meldete das Blatt in seiner Onlineausgabe. Bislang war allgemein davon ausgegangen worden, dass die Anschläge von Terrorkommandos des »Islamischen Staates« verübt worden waren. Die Bundesanwaltschaft kann dem Bericht zufolge Rolle und Verbleib einer Verdachtsperson namens »Kala Nithi« nicht schlüssig erklären. Zuletzt war die Verwicklung eines sogenannten V-Mannes des LKA NRW in den Anschlag am Berliner Breitscheidplatz (»Fall Amri«) öffentlich geworden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2017, Seite 1, Inland

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