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Mehr Extremwetter auch in Deutschland

Bonn. Angesichts des Klimawandels bereitet sich das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf eine Zunahme extremer Wetterereignisse in Deutschland vor. Das Risiko wachse, sagte Präsident Christoph Unger der Deutschen Presseagentur in Bonn. Schon mehrmals habe es beispielsweise Sturzfluten an Orten gegeben, wo man sie bislang nicht erwartet hatte, so in bestimmten Regionen von Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Bei so kurzfristigen Ereignissen müssten Menschen schnell alarmiert und mit Handlungsempfehlungen versorgt werden. Dafür hat das BBK die Warn-App NINA (»Notfall-Informations- und Nachrichten-App«) entwickelt. Die Software wird über dasselbe satellitengestützte Warnsystem mit Daten gefüttert, das zum Beispiel auch Radiosender offiziell auf dem Laufenden hält. Das Bundesamt stellt NINA anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung, die dann auch bei Unwetter, Hochwasser oder einer Bombenentschärfung warnen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2017, Seite 4, Inland

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