-
18.10.2017
- → Inland
Transfergesellschaft für Air Berlin möglich
Berlin. Für die Beschäftigten der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin könnte es möglicherweise doch eine Transfergesellschaft geben. Man sehe große Chancen, »dass sich die Air Berlin trotz Insolvenz an einer solchen Transfergesellschaft finanziell beteiligen kann«, heißt es in einer E-Mail des Unternehmens an Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD). »Damit eine Transfergesellschaft möglich wird, bitten wir Sie, das Land Berlin, um eine finanzielle Beteiligung«, schreiben Vorstandschef Thomas Winkelmann, der Generalbevollmächtige Frank Kebekus und der Sachwalter der Gläubiger, Lucas Flöther. Sie betonen, die Gründung einer solchen Gesellschaft müsse bis Ende der Woche in die Wege geleitet werden. Sie sagen weder, wieviel Geld insgesamt notwendig wäre, noch, wieviel Air Berlin geben will. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!