-
16.10.2017
- → Ausland
Gedenken an Lluís Companys in Barcelona
Barcelona. Zusammen mit zahlreichen weiteren Menschen hat der katalanische Ministerpräsident Carles Puigdemont am Sonntag an der Zeremonie zum 77. Todestag seines Amtsvorgängers Lluís Companys teilgenommen. Der Republikaner war am 15. Oktober 1940 von den Franco-Faschisten erschossen worden, nachdem ihn die deutsche Gestapo im besetzten Frankreich gefasst und ausgeliefert hatte. Vor Journalisten sagte Puigdemont, Companys sei »im Namen der Ordnung und der bestehenden Gesetze« ermordet worden.
Die spanische Zentralregierung hat Puigdemont ein Ultimatum bis zum heutigen Montag gestellt. Er soll angeben, ob er am 10. Oktober die Unabhängigkeit Kataloniens erklärt hat. Sollte er die Antwort verweigern oder die Frage bejahen, werde man »Maßnahmen ergreifen müssen«, sagte Spaniens Innenminister Juan Ignacio Zoido am Samstag in Madrid. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!