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Schadenersatzklagen gegen Lkw-Hersteller

Frankfurt am Main. Daimler und andere Lkw-Hersteller sehen sich wegen ihres 2016 geahndeten Kartells mit immer mehr Schadensersatzforderungen konfrontiert. Mehrere tausend Transportfirmen hätten sich dem Sammelverfahren gegen Daimler, DAF, MAN, Iveco und Volvo angeschlossen, erklärte ein Sprecher des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) am Freitag. Der Verband hatte bis Ende September Ansprüche gesammelt, um bis Ende des Jahres Klagen einzureichen. Der Initiative hätten sich Besitzer von mehr als 100.000 Lkw angeschlossen. Diese Kunden sähen sich als benachteiligt an, weil sie wegen der jahrelangen Absprachen der Hersteller zu hohe Preise gezahlt hätten. Insgesamt hatte die EU-Kommission Kartellstrafen in Höhe von rund 3,8 Milliarden Euro verhängt. Die Konzerne hatten sich 14 Jahre lang über Verkaufspreise für ihre Fahrzeuge abgesprochen.(Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2017, Seite 5, Inland

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