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Stellenvernichtung bei Coca-Cola

Hamburg. Der Getränkekonzern Coca-Cola plant laut einer Mitteilung der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) einen weiteren Stellenabbau in der BRD. Dies habe die Geschäftsführung am Mittwoch bekanntgegeben. Betroffen seien mehr als 300 Beschäftigte aus Produktion und Verwaltung. Das Werk in Weimar mit rund 230 Mitarbeitern solle 2018 komplett geschlossen werden. Die Maßnahme sei Teil eines andauernden Unternehmensumbaus, in dessen Folge die Zahl der Beschäftigten von rund 12.000 im Jahr 2006 auf heute etwa 8.000 reduziert wurde. »Coca-Cola will zur Gewinnoptimierung erneut gutbezahlte Industriearbeitsplätze wegrationalisieren«, kritisierte der stellvertretende NGG-Vorsitzende Claus-Harald Güster die Pläne des Konzerns. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2017, Seite 5, Inland

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