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USA provozieren im Südchinesischen Meer

Beijing. China hat scharf gegen das Manöver eines US-Kriegsschiffes im Südchinesischen Meer protestiert. Der Zerstörer »USS John S. McCain« sei illegal in das Seegebiet um ein Riff der Spratly-Inseln eingedrungen, kritisierte der Sprecher des Außenministeriums, Geng Shuang, am Freitag in Beijing. »Ein solches Vorgehen untergräbt ernsthaft Chi­nas Souveränität und Sicherheit.« Geng kündigte an, dass Beijing offiziell Protest in Washington einlegen werde.

Mit der Durchquerung der Zwölfmeilenzone um die von China beanspruchten, künstlich aufgeschütteten Atolle wollten die USA am Donnerstag nach eigenem Bekunden für die »Freiheit der Schiffahrt« eintreten. Es war das dritte Manöver dieser Art seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2017, Seite 1, Ausland

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