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Deutsche Bahn will Klagen bündeln

Berlin. Die Deutsche Bahn AG (DB) will die Schadenersatzklagen im Zuge des bereits 2011 aufgeflogenen Lkw-Kartells bündeln. »Durch dieses Kartell ist uns erheblicher Schaden entstanden, der selbstverständlich ersetzt werden muss. Darüber hinaus werden wir als DB auch die Ansprüche Dritter vertreten«, sagte der Chef der Rechtsabteilung, Alexander Gommlich, der Welt am Freitag. »Wir werden deren Forderungen bündeln und gemeinsam geltend machen.« Die an den wettbewerbswidrigen Absprachen beteiligten Konzerne, Daimler, Iveco, DAF und Volvo/Renault, mussten Strafen von fast drei Milliarden Euro zahlen. Der ebenfalls involvierte Hersteller MAN kam als Kronzeuge hingegen straffrei davon. Die DB betreibt mit ihrer Logistiktochter Schenker weltweit eine der größten Speditionen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2017, Seite 5, Inland

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