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Bundesanwaltschaft ­untersucht Messerangriff

Karlsruhe. Generalbundesanwalt Peter Frank hat die Ermittlungen wegen des Messerattentats in einem Hamburger Edeka-Markt übernommen. Das teilte die Behörde am Montag mit. Es liege »ein radikal-islamistischer Hintergrund der Tat nahe«, hieß es zur Begründung. Der 26jährige Ahmad A. habe selbst angegeben, dass »er sich seit geraumer Zeit mit radikal-islamistischen Themen beschäftigt«. Nach seiner Aussage habe er sich zu dem Attentat entschlossen, um als Märtyrer zu sterben. Dem Beschuldigten werden Mord, Mordversuch und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Wie die Bundesanwaltschaft weiter informierte, liegen bisher keine Erkenntnisse vor, dass der Beschuldigte dem »Islamischen Staat« angehört. Es gebe bis dato keine Hinweise auf unbekannte Tatbeteiligte oder Hintermänner. Ahmad A. habe sich offenbar selbst radikalisiert. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2017, Seite 1, Inland

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