-
26.07.2017
- → Inland
Höhere Strafen für Konzerne gefordert
Berlin. Transparency International fordert in Anbetracht des Kartellverdachts gegen deutsche Autobauer höhere Strafen für Konzerne. »Bislang können Unternehmen zum Beispiel bei Rechtsverstößen lediglich nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz verurteilt werden«, sagte die stellvertretende Geschäftsführerin des deutschen Transparency-Ablegers, Sylvia Schwab, der dpa am Dienstag. In solchen Fällen betrage die Höchststrafe zehn Millionen Euro. »Das ist eine Summe, die große Unternehmen erst mal nicht unbedingt abschrecken muss«, so Schwab. Die Politik sei gefragt, härtere Strafen und gesetzliche Mindeststandards einzuführen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!