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Höhere Strafen für Konzerne gefordert

Berlin. Transparency International fordert in Anbetracht des Kartellverdachts gegen deutsche Autobauer höhere Strafen für Konzerne. »Bislang können Unternehmen zum Beispiel bei Rechtsverstößen lediglich nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz verurteilt werden«, sagte die stellvertretende Geschäftsführerin des deutschen Transparency-Ablegers, Sylvia Schwab, der dpa am Dienstag. In solchen Fällen betrage die Höchststrafe zehn Millionen Euro. »Das ist eine Summe, die große Unternehmen erst mal nicht unbedingt abschrecken muss«, so Schwab. Die Politik sei gefragt, härtere Strafen und gesetzliche Mindeststandards einzuführen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.07.2017, Seite 5, Inland

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