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Ölpreise sinken auf ­Siebenmonatstief

Frankfurt am Main. Spekulationen auf eine anhaltende Überproduktion haben die Preise für den fossilen Rohstoff am Dienstag wieder auf Tauchstation geschickt. Die Referenzsorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um bis zu 2,3 Prozent auf 45,85 US-Dollar je Fass (Barrel, 159 Liter). Das war der tiefste Stand seit mehr als sieben Monaten.

Das US-Leichtöl WTI gab 2,2 Prozent nach auf 43,22 Dollar – ebenfalls ein Siebenmonatstief. Analysten führten den Preisrückgang auf eine höhere Ölproduktion in Libyen und Nigeria zurück, die von der Förderbegrenzung der OPEC-Staaten (Organisation erdölfördernder Länder) ausgenommen sind. Auch die Förderung in den USA, die nicht Mitglied des OPEC-Kartells sind, steigt seit einigen Monaten stetig. Die 13 OPEC-Staaten und elf weitere Länder hatten im Mai eine Verlängerung ihrer Fördermengenbegrenzung um neun Monate bis März 2018 beschlossen, um die Preise zu stabilisieren. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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