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Fehlalarm bei Rock-am-Ring-Festival

Nürburg/Koblenz. Der Terroralarm beim Festival »Rock am Ring« ist auf einen falschen Verdacht gegen zwei Männer mit syrischen Wurzeln zurückzuführen. Nach einem Bericht der Rhein-Zeitung (Dienstagausgabe) fiel den Polizisten bei der Kontrolle der beiden am Donnerstag auf, dass diese uneingeschränkten Zugang zum Festival hatten. Ihre Namen hätten nicht zu der Personalliste gepasst, die der Veranstalter den Behörden gegeben habe. Es habe sich dann aber herausgestellt, dass sie von einem kurzfristig zur Aushilfe eingesetzten Subunternehmer zu dem Musikspektakel geschickt worden waren. Die Helfer und ein weiterer Mann wurden vorübergehend festgenommen. Wegen des Alarms war das Festival am Freitag unterbrochen worden.

Die Staatsanwaltschaft Koblenz teilte am Dienstag mit, bei Durchsuchungen der Wohnungen der Verdächtigen seien »einige Beweismittel« sichergestellt worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.06.2017, Seite 4, Inland

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