-
01.03.2017
- → Inland
Prozess nach Anschlag auf Flüchtlingsheim in NRW
Bielefeld. Am Landgericht Bielefeld hat am Dienstag im zweiten Anlauf der Prozess um einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Porta Westfalica begonnen. Eine Frau und drei Männer im Alter zwischen 29 und 33 Jahren sind wegen versuchten Mordes angeklagt. Im September 2015 sollen sie zwei Brandflaschen auf das Gebäude geworfen haben. Nach Ansicht des Amtsgerichts Minden, wo der Fall zuerst verhandelt wurde, liegt ein hinreichender Tatverdacht für ein versuchtes Tötungsdelikt vor. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!