-
28.02.2017
- → Kapital & Arbeit
Spanien: Inflation bei drei Prozent
Madrid. In Spanien steigen die Verbraucherpreise wegen teurerer Energie so schnell wie seit über vier Jahren nicht mehr. Waren und Dienstleistungen kosteten im Februar drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt INE am Montag mitteilte. Damit liegt die nach einheitlicher EU-Rechnungsweise ermittelte Teuerungsrate den zweiten Monat in Folge deutlich über dem »Zielwert« der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese strebt nach eigenem Bekunden Werte von knapp unter zwei Prozent an.
Die Regierung in Madrid erweckt den Anschein von Gelassenheit: »Wir sehen das nicht als Gefahr«, sagte die für Handel zuständige Staatssekretärin Marisa Poncela der Tageszeitung Expansion. Die hohe Teuerung sei nicht von Dauer. Sie dürfte schon bald auf Werte von gut einem Prozent fallen, da der Effekt steigender Energiepreise auslaufen werde. Doch die zunehmende Teuerung in vielen Euro-Ländern steigert den Druck auf die EZB, die Zinsen wieder anzuheben. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!